Die Behandlung
In der Homöopathie geht es darum, dass eine Krankheit mit einem solchen Arzneimittel behandelt wird, welches am gesunden Menschen ähnliche Erscheinungen, d.h. ein ähnliches Leiden, hervorruft, wie
diese Krankheit.
Die Therapie muss darauf abzielen, die Lebenskraft zu stärken und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Symptome sind nur Ausdruck von Störungen. Werden diese Symptome nur oberflächlich behandelt und
unterdrückt, so muss die Lebenskraft das Problem anderswo lösen und einen anderen Weg finden. Wenn wir aber wissen, dass dynamische, psychische Kräfte (auch bei Tieren!) Krankheitszustände
hervorbringen, dann können und müssen wir dieselben auf der gleichen Ebene, nämlich der energetisch-dynamischen beeinflussen.
Im Unterschied zur Schulmedizin gibt es in der Homöopathie grundsätzlich kein Mittel, das für jeden Patienten mit der gleichen (v.a. chronischen) Erkrankung das richtige ist. Obwohl oberflächlich
gesehen die gleiche Erkrankung vorliegen mag (z.B. Erbrechen etc..), sind die Symptome doch bei jedem Individuum anders (Ursache/Auslöser, Fieber/Allgemeinzustand, Geruch/Konsistenz/Farbe einer
Sekretion, etc..)
Braucht der Patient eine chemische, symptombekämpfende Behandlung (z.B. wegen einer Herzinsuffizienz, eines Diabetes, einer schweren Arthrose etc.), dann kann das bedeuten, dass eine Heilung
unmöglich ist und wir streben eine Linderung der Beschwerden an.
Homöopathie für Tiere - Tierhomöopathie
Dr. med. vet. Sibylle Flury
Tierärztin für klassische Homöopathie STVAH