Warum Homöopathie?


Warum behandle ich kranke Tiere wann immer möglich mit unspektakulären Kügelchen? Und lasse mich von gewissen Kollegen belächeln? Wo es doch viel einfacher wäre, gegen Bakterien Antibiotika einzusetzen, Entzündungen und unerwünschte Sekretionen zu unterdrücken, Gewächse wegzuschneiden etc..?
Ungeachtet der Tatsache, dass gewisse Krankheiten immer wieder erscheinen...


Die Gedankengänge über das „Warum" einer Krankheit liessen mich irgendwann nicht mehr los. Warum erkrankt der eine und der andere nicht? Diese Empfänglichkeit, diese individuelle Schwäche, die sollte man doch behandeln können und nicht die Folgen davon.


Das Studium am Tierspital Bern, die Veterinärmedizin, vermochte mich nie richtig zu faszinieren. Ein deutscher Homöopath, den ich auf einem Reittrek in Frankreich kennenlernte, erzählte mir von seiner Arbeit. Wie logisch doch alles ist bzw. wäre!! Das wollte ich auch machen. Unzählige Seminare folgten mit vielen Auf und Abs.

Geblieben in all den Jahren sind die Bestätigung, am richtigen Ort mit einer Therapie anzusetzen, die Faszination einer wirklichen Heilung und der Drang, immer mehr Erfahrungen zu sammeln und somit immer mehr Tieren mittels Tierhomöopathie wirklich helfen zu können.

 

Sibylle Flury, Tierärztin und Homöopathin