Ferkelfressen

 

Sowie das Mutterschwein ein Ferkel erblickt, beisst sie es mitten durch. Zwei Ferkel sind schon tot. Der Versuch, der Sau einen Maulkorb überzustülpen, scheitert an der gefährlichen Tobsüchtigkeit des Tieres. Die Beruhigungsspritze wirkt nicht. Noch längeres Absperren der Ferkel vom Muttertier würde deren Tod bedeuten, weil sie verhungern müssten. Globuli in einem solch dramatischen Fall ?!

 

Das in etwas Milchwasser aufgelöste, homöopathische Mittel leckt das unruhige Tier sofort aus dem Trog. Bereits nach etwa 5 Minuten wird es ganz sichtlich ruhig, legt sich zur Seite und schläft scheinbar. Auf Berührung reagiert es kaum. Es wird ihm ein Ferkel vor das Auge gehalten. Die Sau blinzelt nur. Das Ferkel wird dann angelegt. Daraufhin jedesmal wieder so, wie zuvor, bis alle neun Ferkel trinken. 1 Stunde Weiterbeobachtung durch den Bauern: Die satten Ferkel tanzen der Muttersau vor der Nase herum, sie rührt sich kaum.


Bemerkung: Welch elementare Energien entfalten sich im Bruterhaltungstrieb von Tier und Mensch! Was bedeutet das also, wenn dieser Trieb sich ins Gegenteil verkehrt? So müssen wir erkennen, in was für abgründige Tiefen des Lebens-Geschehens ein homöopathisches Mittel vermag.