Syringomyelie
Syringomyelie

 

Die SYRINGOMYELIE ist eine chronisch fortschreitende Hohlraumbildung und Wucherung des Stützgewebes im Rückenmark. Sie gilt als primär angeboren (bes. Weimaraner) mit schlechter Prognose. Bezüglich Therapie werden symptomatisch Glukokortikosteroide (synthet. Kortison) empfohlen.

 

 

FALLAUFNAHME am 23. Februar 2010, Cavalier King Charles Spaniel

Der damals 9-jährige Hund kam mit folgenden Beschwerden:

  • Mühe mit Treppenlaufen
  • wedelt kaum noch mit dem Schwanz
  • Mühe mit Aufstehen
  • schüttelt seine nassen Ohren nur langsam, den Körper gar nicht mehr
  • Winseln beim Abtrocknen, dann Zittern mit dem linken Hinterbein
  • sitzt dann lange hechelnd
  • pinkelt ohne das Bein zu heben
  • schnüffelt kaum noch rum, zeigt zu wenig Intersse an der Umgebung
  • läuft mit gekrümmtem Rücken und hängendem Schwanz
  • Kratzt sich oft in der Luft, ohne den Körper zu berühren (für Krankheit typisch)

 

Der Hund bekommt 9 Medikamente, darunter Benacor (ACE-Hemmer, Herzmedi), Furodrix (Abführmittel), Neurontin (Antiepileptikum), Prednisolon (synthet. Kortison).

Die Mittel halfen ca. 1 Monat, dann wurden die Beschwerden wieder schlimmer. Der arme Kerl verkroch sich und liess sich nicht mehr gerne anfassen.

Er bekommt Globuli in der LM-Potenz mit Wasser aufgelöst 1x täglich.

(Das Mittel wird nicht genannt, weil es für diesen Hund gewäht wurde UND NICHT für seine Beschwerden/Krankheit).

 

6.3.2010: Sei super gegangen, dann aber wieder 2 grosse Schmerzattacken gehabt. Zittert weniger und springt wieder aufs Bett, was er früher trotz Medikamenten nicht mehr machte.

-> Zuwarten (in Kontakt bleiben!)

 

12.3.2010: Geht super. Globuli abgesetzt.

 

8.4. 2010: Geht super. "Luftkratzen" noch ab und zu. Schlottert nicht mehr, lässt sich jetzt trösten (verzog sich früher irgendwohin).

Seine 9 Medikamente konnten eines nach dem anderen abgesetzt werden.

 

22.4.2010: Alles iO, renne wieder den Berg hinauf und hinunter.

 

4.11.2010: Braucht ca. 1x/Monat wieder 2-3Tage Globuli. Die Beschwerden sind aber in keinem Verhältnis, wie sie vorher waren.

 

2.12.1020: Alles iO 

 

6.1.2011: Wieder e.p. Tage Globuli nötig.

 

Bemerkung der "Homöopathin für Tiere": Natürlich stellt sich die Frage, ob eine solche

Krankheit (mit ihren körperlichen Defekten) überhaupt vollständig geheilt werden kann. 

Ich bin in diesem Fall aber einfach überglücklich, dass dem Hund so viele Beschwerden genommen werden konnten, dass er sein glückliches Hundeleben wieder zurück hat und

v.a. auch, dass er in keiner Medi-Abhängigkeit mehr ist mit all ihren unschönen Nebenwirkungen.