Potenzen


Hahnemann stellte fest, dass durch schrittweises Verdünnen und Verschütteln (flüssige Stoffe), bzw. Verreiben (feste Stoffe) die Kraft der Arzneimittel wesentlich verstärkt werden kann. Diesen Vorgang nannte er Potenzieren („mächtiger machen"). Bei jedem solchen Potenzierungsschritt findet eine „Informationsübertragung" von Ausgangsstoff auf das Verdünnungsmedium statt.


Vor allem die hohen Potenzen (C30, C200 etc.) sind und waren von jeher den Vertretern einer in materialistischen Denkmustern verhafteten Naturwissenschaft suspekt. Man argumentiert damit, dass ihnen keine Wirksamkeit mehr zukomme, weil ja „nichts mehr drin" sei. Wer so denkt, zeigt, dass er nicht begriffen hat, dass es hierbei um energetisch-dynamische Prozesse geht, welche die Arznei-Information einer inneren Registratur der Wassermoleküle zugänglich machen, von wo aus sie jederzeit wieder abgerufen werden kann, wie jede Prägung von einem beliebigen Informationsträger. Wenn wir einer CD durch Lasertechnik ein bestimmtes Musikstück aufprägen und später wieder zum Leben erwecken, geschieht im Grunde nichts anderes.


Es ist nur schwer zu begreifen, dass einem beginnenden Zeitalter der Energie und Information diese einfachen, durch vieltausendfache Erfahrungen bestätigten Tatsachen partout nicht wahrgenommen werden wollen.

Zum Schluss sei noch einmal ausdrücklich erwähnt, dass die Arzneimittel in der Homöopathie erst durch das Potenzieren (= Verdünnen + Schütteln resp. Verreiben) ihre Heilwirkung auf die Lebenskraft ausüben können. Verdünnen ohne Schütteln oder Reiben zeigt keine Wirkungssteigerung der Arznei.

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